﻿{"id":192,"date":"2023-04-11T18:10:30","date_gmt":"2023-04-11T16:10:30","guid":{"rendered":"https:\/\/ambvienna.esteri.it\/italia-e-austria\/diplomazia-economica\/"},"modified":"2023-07-26T15:20:52","modified_gmt":"2023-07-26T13:20:52","slug":"diplomazia-economica","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/ambvienna.esteri.it\/de\/italia-e-austria\/diplomazia-economica\/","title":{"rendered":"Wirtschaftliche Zusammenarbeit"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Die Wirtschafts- und Handelsbeziehungen zwischen den Nachbarl\u00e4ndern Italien und \u00d6sterreich, die beide der Eurozone angeh\u00f6ren, sind besonders intensiv. Seit \u00d6sterreichs EU-Beitritt im Jahr 1995 hat sich das bilaterale Handelsvolumen verdreifacht. Nach einem vor\u00fcbergehenden R\u00fcckgang der Exporte und Importe aufgrund der Covid-Pandemie im Jahr 2020 ist der Warenaustausch zwischen den beiden L\u00e4ndern in den letzten Jahren wieder stark gestiegen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit einem Handelsvolumen von \u00fcber 26 Milliarden Euro konnte Italien im Jahr 2022 seinen Rang als zweitwichtigster Handelspartner \u00d6sterreichs behaupten. Als Destinationsland f\u00fcr \u00f6sterreichische Warenexporte liegt Italien an zweiter Stelle (nach Deutschland sowie vor den Vereinigten Staaten und der Schweiz). 2022 belief sich der Wert der \u00f6sterreichischen Ausfuhren nach Italien auf rund 13,24 Milliarden Euro, was einem Anteil an \u00d6sterreichs Gesamtexporten von 6,8% entsprach. In der Liste \u00d6sterreichs wichtigster Importl\u00e4nder hingegen belegt Italien den dritten Platz (nach Deutschland und China). 2022 hat \u00d6sterreich Waren mit einem Wert von ca. 13,44 Milliarden Euro aus Italien eingef\u00fchrt. Dies entspricht einem Anteil am Gesamtimport \u00d6sterreichs von 6,2%.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Vor dem Hintergrund der immer engeren Verflechtung der bilateralen Wirtschafts-\u00a0 und Handelsbeziehungen in den vergangenen Jahrzehnten verzeichnete \u00d6sterreich zun\u00e4chst ab 1999 einen Au\u00dfenhandels\u00fcberschuss gegen\u00fcber Italien, welcher sich in den Folgejahren allm\u00e4hlich verringerte. Ab 2018 \u00fcberstiegen schlie\u00dflich die italienischen Exporte die \u00f6sterreichische Importe aus Italien. Auch im Jahr 2022 konnte Italien einen Handels\u00fcberschuss gegen\u00fcber \u00d6sterreich von ca. 192.500 Millionen Euro verzeichnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Unter den Warengruppen stehen an erster Stelle der italienischen Exporte nach \u00d6sterreich Maschinenbauerzeugnisse, mechanische Ger\u00e4te und Metalle, welche \u00fcblicherweise ein Drittel des Exportvolumens ausmachen, gefolgt von Chemie- und Pharmazieerzeugnissen. Auch die Nachfrage nach typischen Waren des &#8222;Made in Italy&#8220;, wie z.B. M\u00f6bel, Kleidung, Schuhe und Lebensmittelspezialit\u00e4ten aus Italien ist weiterhin hoch. Was hingegen die \u00f6sterreichischen Exporte nach Italien betrifft, so stehen hier vor allem Metalle, Maschinenbauerzeugnisse, mechanische Ger\u00e4te und Holzprodukte an vorderster Stelle, gefolgt von Nahrungsmitteln und Chemieerzeugnissen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Besonders eng ist die wirtschaftliche Verflechtung \u00d6sterreichs mit den Regionen Norditaliens. Ca. 80% des Au\u00dfenhandels mit Italien erfolgt mit den Regionen Lombardei, Venetien, Trentino-S\u00fcdtirol, Emilia Romagna, Piemont und Friaul-Julisch Venetien. Der Warenaustausch mit der Lombardei alleine bel\u00e4uft sich auf ca. 7,5 Milliarden Euro, dies entspricht dem \u00f6sterreichischen Handelsvolumen mit der gesamten iberischen Halbinsel.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In diesen Jahren wurden auch bedeutende italienische Investitionen in \u00d6sterreich get\u00e4tigt, insbesonders im Bereich des Energie-, Banken- und Versicherungssektors (u.a. die \u00dcbernahme der Bank Austria durch Unicredit). Seit vielen Jahren sind gro\u00dfe Unternehmen wie Generali, Eni und Snam in \u00d6sterreich aktiv, sowie Autogrill, Geox und zahlreiche Mode- und M\u00f6belunternehmen im Bereich des Handels. Diese bedeutende Pr\u00e4senz Italiens in \u00d6sterreich tr\u00e4gt dazu bei, die Qualit\u00e4t und Quantit\u00e4t des wirtschaftlichen Dialogs zwischen den beiden L\u00e4ndern zu st\u00e4rken <em>(Datenquelle: Statistik Austria, Wko, Istat, Wifo)<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>ICE &#8211; Agentur f\u00fcr Au\u00dfenhandel &#8211; Abteilung f\u00fcr Handelsf\u00f6rderung der Italienischen Botschaft<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die ICE-Italienische Agentur f\u00fcr Au\u00dfenhandel ist eine Einrichtung, mit der die italienische Regierung die St\u00e4rkung und Entwicklung im Bereich Wirtschaft und Handel der italienischen Unternehmen auf den internationalen M\u00e4rkten sowie ausl\u00e4ndische Investitionen in Italien f\u00f6rdert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das ICE-B\u00fcro in Wien informiert italienische Unternehmen \u00fcber den \u00f6sterreichischen Markt sowie zu neuen Gesch\u00e4ftsm\u00f6glichkeiten, unterst\u00fctzt und ber\u00e4t bei Internationalisierungs- und Exportprojekten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">N\u00e4here Informationen zum Dienstleistungsspektrum der ICE-B\u00fcros weltweit: <a href=\"https:\/\/www.ice.it\/it\/servizi\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.ice.it\/it\/servizi<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Wirtschafts- und Handelsbeziehungen zwischen den Nachbarl\u00e4ndern Italien und \u00d6sterreich, die beide der Eurozone angeh\u00f6ren, sind besonders intensiv. 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