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Tag der italienischen Forschung in der Welt 2026 – Veranstaltung „The Alps, Shared Mountains“ in der Botschaft (22.04.2026)

news convenzione alpi

Anlässlich des diesjährigen Tages der italienischen Forschung in der Welt (Giornata della Ricerca Italiana nel Mondo – GDRIM) organisierte die Italienische Botschaft in Wien – in Zusammenarbeit mit dem Verein ASSAI – am 22. April 2026 eine Veranstaltung zum Thema The Alps, Shared Mountains – Collaborative Science and Policy to Protect Fragile Mountain Ecosystems and their Vital Role for Society.

Die Alpen sind ein faszinierendes Gebirge, das sich über acht Länder (Österreich, Frankreich, Deutschland, Italien, Liechtenstein, Monaco, Slowenien und die Schweiz) erstreckt; ein Natur- und Kulturrum sowie ein soziales Gefüge von außerordentlicher Bedeutung. Die Herausforderungen, welche sich dieser Region stellen, sind oft grenzüberschreitender Natur und erfordern Lösungen, die auf internationaler Zusammenarbeit beruhen.

Dieser Geist prägt die Alpenkonvention. Sie stellt den ersten internationalen Vertrag dar, der sich der nachhaltigen Entwicklung und dem Schutz einer ganzen Gebirgskette widmet, und feiert 2026 unter italienischem Vorsitz ihr 35-jähriges Bestehen. Die Konvention bildet die rechtliche Grundlage für den Schutz der alpinen Ökosysteme, der regionalen kulturellen Identitäten sowie des Natur- und Sozialerbes der Alpen.

Anlässlich des Tages der italienischen Forschung in der Welt 2026 und in Abstimmung mit einer Parallelveranstaltung im italienischen Generalkonsulat in Zürich präsentierte die Konferenz die Beiträge italienischer Forscher, welche an Forschungsprojekten im gesamten Alpenraum beteiligt sind, und hob dabei die Bedeutung der internationalen wissenschaftlichen Zusammenarbeit hervor. Die Veranstaltung bot zudem eine wertvolle Gelegenheit, das National Biodiversity Future Center vorzustellen, eines der fünf nationalen Forschungszentren, die im Rahmen des NextGenerationEU-Plans eingerichtet und finanziert wurden.

Die Veranstaltung in der Italienischen Botschaft bot einen Überblick über die laufenden gemeinsamen Forschungsarbeiten und deren Beitrag zur Entwicklung wirksamer Strategien zum Schutz des Alpenraums und zur Eindämmung der Auswirkungen des Klimawandels.

 


Programm:

17:30 Begrüßungsworte: S.E. Botschafter G.Pugliese; Frau Prof. M. Baccarini, Vizerektorin der Universität Wien
17:40 F. Frati: “The Italian National Biodiversity Future Center and its contribution to the study of Alpine Biodiversity”
18:00 Runder Tisch zum Thema “The Alps Shared Mountains”, mit F.Pellicciotti, F.Troilo, und K. Zwettler, Moderation A. Staiano.
19:00 Podiumsdiskussion
19:20 Empfang

Prof. Francesco Frati, Dep. Life Science, Univ. Siena, Spoke Leader at National Biodiversity Future Center (Italy)
Prof. Francesca Pellicciotti, Group Leader Cryosphere and Mountain Hydrosphere at Institute of Science and Technology Austria (Austria)
Dr. Fabrizio Troilo, Geologist in the Glaciers and permafrost office, Fondazione Montagna Sicura, Courmayeur, Aosta (Italy)
DI Katharina Zwettler, AT Federal Ministry of Agriculture and Forestry, Climate and Environmental Protection, Regions and Water Management, AT Focal Point of the Alpine Convention and Chair of the Alpine Climate Board