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Kulturelle Zusammenarbeit


KULTURABKOMMEN ZWISCHEN ITALIEN UND ÖSTERREICH

Am 14. März 1952 wurde in Rom zwischen der Republik Italien und der Republik Österreich ein Abkommen zur Förderung des kulturellen Austausches unterzeichnet.

Dieses Abkommens zur bilateralen Zusammenarbeit hat zum Ziel, die freundschaftlichen Beziehungen zwischen den beiden Ländern zu festigen sowie das gegenseitige Verständnis und die Kenntnis der jeweils anderen Kultur durch den Ausbau der Beziehungen im kulturellen Bereich zu fördern.

Es handelt sich hierbei um gemeinsame Initiativen in den Bereichen Bildung, Kultur und Wissenschaft, die im Rahmen einer immer engeren Zusammenarbeit auf bilateraler und europäischer Ebene durchgeführt werden.

Insbesonders werden gefördert:

  • die Verbreitung der Sprache und Kultur
  • die Zusammenarbeit im Bildungssektor sowie in den Bereichen Jugend und Sport
  • Stipendien
  • Kultur- und Kunstveranstaltungen.

Die Förderung der italienischen Kultur in Österreich obliegt in erster Linie dem Italienischen Kulturinstitut in Wien in Zusammenarbeit mit der Italienischen Botschaft.

Das Arbeitsprogramm über die kulturelle Zusammenarbeit zwischen Österreich und Italien legt den konkreten Geltungsbereich des Kulturabkommens fest. Das derzeit gültige XVII. Programm wurde am 20. September 2023 in Rom unterzeichnet.

>> XVII. Arbeitsprogramm 2023-2028

 


GEGENSEITIGE ANERKENNUNG VON AKADEMISCHEN TITELN UND GRADEN

Die gegenseitige Anerkennung von akademischen Titeln und Graden beruht auf Art. 10 des Kulturabkommens.

Am 13. Dezember 2022 fand die XXVII. Sitzung der gemischten italienisch-österreichischen Expertenkommission für die gegenseitigen Anerkennung von akademischen Titeln statt.

Neben den positiven sozialen Aspekten – insbesondere in Hinblick auf die Förderung der Mobilität der Studierenden in den beiden Ländern – sind die regelmäßigen Sitzungen der gemischten Expertenkommission ein weiteres Beispiel für die äußerst fortschrittliche und pragmatische Zusammenarbeit, die Italien und Österreich seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs zum Wohle ihrer Bürger erreichen konnten. Die gegenseitige Anerkennung von akademischen Titeln und Qualifikationen folgt dem funktionalen Ansatz, der die Anfänge der europäischen Integration kennzeichnete. Dieser Mechanismus nahm auch die Konvergenzverfahren der europäischen Bildungssysteme (Lissabon-Konvention von 1997, Bologna-Prozess und Europäischer Hochschulraum EHEA) um viele Jahre vorweg.

 


ITALIENISCHE SPRACHE UND KULTUR IN ÖSTERREICH


Das Italienische Kulturinstitut

Die Tätigkeit des Italienische Kulturinstitut Wien zur Förderung und Verbreitung der italienischen Sprache und Kultur in Österreich erfolgt nach mit der Botschaft abgestimmten Leitlinien und umfasst insbesonders:

  • Die Schaffung von Kontakte zu Institutionen, Organisationen und Vertretern aus Kultur und Wissenschaft Österreichs
  • Die Förderung von Projekten zur besseren Kenntnis der italienischen Kultur
  • Die Förderung der kulturellen und wissenschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Italien und Österreich
  • Die Förderung von Kulturveranstaltungen und –initiativen sowie Ausstellungen
  • Die Zusammenarbeit mit italienischen Wissenschaftlern und die Unterstützung ihrer Forschungs- und Studientätigkeit in Österreich
  • Die Förderung von Initiativen zur Verbreitung der italienischen Sprache im Ausland

 

Das Italienische Kulturinstitut

  • organisiert Veranstaltungen in den Bereichen Bildende Kunst, Musik, Literatur, Film, Theater und Tanz sowie Mode, Design, Architektur und Naturwissenschaften
  • führt Initiativen zur Förderung der Verbreitung der italienischen Sprache durch (so z.B. durch Unterstützung oder Mitveranstaltung von Lehrerausbildungs- oder Lehrerfortbildungsseminaren bzw. den Themenbereich „Ressourcen für Ihr Italienisch“ auf der Webseite des Kulturinstituts)
  • bietet Interessierten Zugang zu einer Bibliothek/Mediathek mit über 23.000 italienischsprachigen Werken, CDs und DVDs

Webseite: iicvienna.esteri.it/iic_vienna/de/

 

Die Società Dante Alighieri

Die Società Dante Alighieri bemüht sich seit ihrer Gründung 1889 auf Initiative des Dichters Giosuè Carducci um die Verbreitung der italienischen Sprache und Kultur. Weltweit hat sie über 500 Zweigstellen, darunter 11 in Österreich (Amstetten, Eisenstadt, Feldkirch, Graz, Innsbruck, Klagenfurt, Linz, Salzburg, Spittal/Drau, Villach, Wien).

In Wien ist die Società Dante Alighieri seit 1922 vertreten, wo sie Sprachkurse, Kulturveranstaltungen und –reisen, Buchpräsentationen, Konferenzen organisiert sowie Stipendien vergibt und Sprachzertifikate ausstellt.